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Du er her:
Der Walfang
Das Öl-Abenteuer
in die Antarktis
1905 schickte Chr. Christensen die erste Whalfangexpedition von Sandefjord
(in Vestfold fylke) in die Antarktis. In den folgenden Jahren zwischen 1905
und 1914 folgten 25, weitere Walfangexpeditionen von Sandefjord aus. Schon ab
1850 betrieben einige Schiffe Walfang im Nordeismeer. Später entwickelte
Svend Foyn seine Granatharpune. Von Østfold fylke kamen mit der Zeit
in steigender Anzahl Mannschaften für die Walboote, für die Landstationen
in Süd-Georgien und später für die grossen Walkochereien, die
in Verbindung mit dem pelagischen Walfang eingesetzt wurden. Das Walöl
gewann an Bedeutung für die Industrie in Fredrikstad, die Schiffswerften
der Stadt bekamen viele Aufträge in Verbindungen mit der Überholung
und dem Bau von neuen Walbooten. Ein weiterer wirtschaftlicher Aspekt des Walfangs
war die gute Kaufkraft der Walfänger. Sie hatten oft eine beträchtliche
Summe des Geldes von ihrem 7-monatigen (die Dauer der Fangsaison) Gehalt gespart.
Deutschland betrieb pelagischen Walfang:
Diese deutschen Unternehmen waren an dem Walfang in die Antarktis beteiligt:
Deutsche Walfang-Gesellschaft Sturmvogel GmbH., Bremen, (die Saison 1913). Erste
Deutsche Walfang-Gesellschaft Sturmvogel GmbH., Hamburg, (die Saison 1936).
Hamburger Walfang-Kontor GmbH. Hamburg, (die Saison 1936). Unitas Deutsche Walfang
GmbH. Hamburg, (die Saisons 1937/38, -38/39).
Frankreich hatte diese landfesten Walstationene:
Port-Jeanne d'Arc - Iles Kerguelen von 1908 bis 1930
Port-Couvreux - Iles Kerguelen von 1912 bis 1931
Cap Lopez Jarama - French Congo von 1948 bis 1959
Es gab viele britische Walfangunternehmen. Eines von ihnen war Chr. Salvesen
in Edinburgh-Leith. Das Unternehmen besass und betrieb unter anderem von 1909
bis 1964 eine eigene Walstation auf Süd-Georgien; Leith Harbour. In Verbindung
mit dem pelagischen Walfang hatte Salvesen mehrere Walkochereien. Zu den übrigen
Nationen, die Walfang betrieben, zählten weiter die Niederlande, die Sowjetunion
und Japan. Wegen ihrer langjährigen Erfahrungen und Kenntnissen segelten
die norwegischen Walfänger immer mit den deutschen, französischen,
britischen, niederländischen, sowjetischen und japanischen Expeditionen.
Ende der 50iger Jahre wurde der Walfang reduziert, zum Teil wegen der schrumpfenden
Walbestände; ein Resultat der harten Ausbeutung und zum Teil wegen der
Zunahme des Tier- und Umweltschutzes.
Die letzte Teilnahme Norwegens am Walfang in die Antaktis war die Saison 1967/68.
Lesen Sie auch: "Deutschland betrieb
pelagischen Walfang" aus Peter W. A. Schulze
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